{"id":8037,"date":"2025-03-04T15:36:58","date_gmt":"2025-03-04T14:36:58","guid":{"rendered":"https:\/\/cim-aachen.de\/?post_type=ept_arbeitskreis&#038;p=8037"},"modified":"2025-08-19T13:39:21","modified_gmt":"2025-08-19T11:39:21","slug":"2-sitzung-des-arbeitskreises-produktionscontrolling","status":"publish","type":"ept_veranstaltung","link":"https:\/\/cim-aachen.de\/en\/events\/2-sitzung-des-arbeitskreises-produktionscontrolling\/","title":{"rendered":"2. Sitzung des Arbeitskreises \u201eProduktionscontrolling\u201c"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Zusammenfassung<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die zweite Arbeitskreissitzung hatte zum Ziel, den Teilnehmern Methoden an die Hand zu geben, die die Ausgangsbasis f\u00fcr Herstellkostenoptimierungen derart legen, als dass sie die relevanten Produkte f\u00fcr Verbesserungsma\u00dfnahmen identifizieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Nachgang an die erste Arbeitskreissitzung stellte Herr Klein, Leiter des Schmelzbetriebs der SCHOTT AG am Standort Mainz, die OEE-Kennzahl als zentrales Steuerungsinstrument in der Schmelze als praxiserprobtes Beispiel dar. Die Gesamtanlageneffektivit\u00e4t dient als Ansatz f\u00fcr Verbesserungsma\u00dfnahmen und wird quasi nur zweitrangig f\u00fcr Monitoringzwecke eingesetzt. Durch die konzernweite einheitliche Definition dieser Kennzahl sind Standortvergleiche m\u00f6glich und valide. Herr Klein machte deutlich, dass die OEE-Kennzahl immer im Gesamtkontext betrachtet werden muss und nie losgel\u00f6st von anderen Kennzahlen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Betriebsrundgang zeigte u.a., wie Kennzahlen durch Aush\u00e4nge zeitnah an die Mitarbeiter der Produktion zur\u00fcckgemeldet werden. In Kombination mit weiteren Methoden (PSO, INGO, betriebliches Vorschlagswesen), haben die Werker die M\u00f6glichkeit, sich auf einen Blick \u00fcber aktuelle Kennzahlen zu informieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Rahmen der zweiten Arbeitskreissitzung besch\u00e4ftigte sich die Gruppenarbeit mit der Sortimentsanalyse. Anhand der zu l\u00f6senden Aufgabe der Generierung von Strategien aus Ergebnissen einer ABC-Analyse konnten die Teilnehmer sich austauschen und Auff\u00e4lligkeiten diskutieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Impulsvortrag machte deutlich, dass neben der Sortimentsanalyse auch die Standardisierung, neben der Komplexit\u00e4tsreduktion, der Frage nachgeht, auf welche Produkte der Fokus f\u00fcr Optimierungsma\u00dfnahmen gelegt werden sollte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Vorstellung der Methoden Target Costing und Wertanalyse machte deutlich, dass es in der Umsetzung durchaus langwierige Projekte sind, deren erfolgreiche Durchf\u00fchrung aber langfristige Verbesserungen der Produktstruktur mit sich bringen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zum Abschluss wurde auf die Bedeutung verursachungsgerechter Kalkulation hingewiesen. Diese muss nicht zwingend durch eine \u201elehrbuchm\u00e4\u00dfige\u201c Prozesskostenrechnung implementiert werden, denn: Unternehmen, die eine saubere Kostenstellenstruktur definiert haben, besitzen bereits das Fundament, um verursachungsgerechte Kalkulationen durchf\u00fchren und Kostenvergleiche etwa f\u00fcr Outsourcingfragestellungen gestalten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die n\u00e4chste Arbeitskreis-Sitzung in Form eines Seminars findet am <strong>20. November 2008<\/strong> in dem <strong>Hotel Villa Toskana<\/strong> in <strong>Leimen <\/strong>bei Heidelberg statt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zusammenfassung Die zweite Arbeitskreissitzung hatte zum Ziel, den Teilnehmern Methoden an die Hand zu geben, die die Ausgangsbasis f\u00fcr Herstellkostenoptimierungen derart legen, als dass sie die relevanten Produkte f\u00fcr Verbesserungsma\u00dfnahmen identifizieren. 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