{"id":4057,"date":"2011-10-29T11:51:00","date_gmt":"2011-10-29T09:51:00","guid":{"rendered":"https:\/\/cim-aachen.de\/?post_type=ept_publikation&#038;p=4057"},"modified":"2024-04-24T11:55:17","modified_gmt":"2024-04-24T09:55:17","slug":"ganz-nah-an-der-praxis","status":"publish","type":"ept_publikation","link":"https:\/\/cim-aachen.de\/en\/publikationen\/ganz-nah-an-der-praxis\/","title":{"rendered":"Ganz nah an der Praxis"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">J\u00fcrgen Gutmayr, Redaktion Fertigung<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left wp-block-paragraph\">Tagung: Mit einer bew\u00e4hrt praxisnahen Veranstaltung inklusive integrierter Fachausstellung machte CIM Aachen k\u00fcrzlich den Jahresauftakt ihrer Seminarreihe zum Thema Toolmanagement in Ulm. Neben praxisrelevanten Innovationen und Neuheiten stand unter anderem die Zukunft der ber\u00fchrungslosen Werkzeugerfassung mittels RFID im Fokus des eint\u00e4gigen Seminars. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.cim-aachen.de\/wp-content\/themes\/cim-aachen\/wissen_alt\/images\/werkzeuge062011-1.jpg\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die bereits seit 15 Jahren laufende Seminarreihe der CIM Aachen hat sich in der Werkzeug-Branche und seinen Anwendern bestens etabliert und war auch diesmal wieder gut besucht. Mehr als 40 Teilnehmer waren dem Ruf von G\u00f6tz Marczinski, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der CIM Aachen GmbH, sowie seinen Mitarbeitern gefolgt, um sich in Ulm zu einer interessanten und vor allem praxisorientierten Tagung zu treffen und zu diskutieren. Eines vorneweg: Interessant war die Erkenntnis, dass zahlreiche Unternehmen die vergangene Krise offensichtlich genutzt haben und freie Ressourcen zum Ausbau oder zur Einf\u00fchrung eines Werkzeugverwaltungssystems forcierten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Den Auftakt der Veranstaltung bildete eine Kurzvorstellung der namhaften Ausstellungspartner, die das eint\u00e4gige Seminar mit ihren kleinen St\u00e4nden interessant begleiteten. Dazu z\u00e4hlten die Exapt Systemtechnik GmbH, Siemens Industry Software GmbH &amp; Co. KG, EECC-Metro Innovationcenter sowie die Zoller und die CIM Aachen mit ihrer CIMSource Software. Einen wesentlichen Aspekt der schnellen Wissensvermittlung rund ums Thema Werkzeug und dessen Verwaltung brachte Karsten Bekemeier, Vertriebsleitung Software bei Zoller, auf den Punkt: &#8220;Die Anwender haben heute kaum mehr Zeit sich \u00fcber mehrere Tage hinweg auf Schulungen zu begeben. Wir haben deshalb bei Zoller die sogenannte Seminarreihe Lunch &amp; Learn eingef\u00fchrt. Wir bieten die M\u00f6glichkeit eine effiziente Fertigung beim Mittagessen kennenzulernen.&#8221; Die Zoller-Seminare starteten erstmals am 25. M\u00e4rz und finden alle 14 Tage in den Tool Management Centern in Pleidelsheim und Hannover statt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Einen Blick in die Zukunft der modernen Werkzeugerfassung machte Thomas Holtstiege von EECC &#8211; European EPC Competence Center RFID Innovation Center. RFID bedeutet die Erfassung eines Objektes mittels Transponder, wie etwa im Z\u00fcndschl\u00fcssel eines Fahrzeugs. Besser, was in der Logistik und der Warenerfassung beispielsweise bei Metro schon gang und g\u00e4be ist, l\u00e4sst sich auch bei den Werkzeugen umsetzen. Mittels passivem Transponder, der im UHF-Bereich sendet, k\u00f6nnen Tools \u00fcber einen gr\u00f6\u00dferen Bereich ber\u00fchrungslos erfasst und in ein System ein- oder ausgebucht werden. Dass dies keine Zukunftsmusik ist, machte er an einem konkreten Anwenderbeispiel fest.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left wp-block-paragraph\"><strong>Lean in der Zerspanung<\/strong><br>Anschlie\u00dfend startete Alexander Nachtwey, Projektingenieur Vorfertigung bei Wika Alexander Wiegand SE &amp; Co. KG, dann mit seinem Erfahrungsbericht \u00fcber Lean in der Zerspanung beim Hersteller f\u00fcr Druck- und Temperaturmesstechnik. Mit rund 40 CNC-Maschinen ist das Unternehmen schwerpunktm\u00e4\u00dfig im Bereich Drehen sowie Fr\u00e4sen und Gravieren t\u00e4tig. Mit rund 35 000 Fertigungsauftr\u00e4gen f\u00fcr 8000 verschiedene Teile pro Jahr galt es die Reaktionsschnelligkeit und Produktivit\u00e4t zu optimieren. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.cim-aachen.de\/wp-content\/themes\/cim-aachen\/wissen_alt\/images\/werkzeuge062011-2.jpg\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit einer ausgekl\u00fcgelten Strategie in der Werkstattorganisation und einer \u00fcbergreifenden Bedienerunterst\u00fctzung sowie einer vernetzten Produktion hat Wika das Thema &#8220;Lean-Zerspanung&#8221; bestens in den Griff bekommen. &#8220;Wichtig ist eine entsprechende Akzeptanz der Mitarbeiter, auch \u00fcbergreifend an anderen Maschinen zu arbeiten&#8221;, erkl\u00e4rte dazu Nachtwey. Weitere Punkte waren auch R\u00fcstzeiten sowie der Umgang mit Standardwerkzeugen und deren externe Voreinstellung mit einem Zoller-System.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Erfolgsfaktoren sind nach Meinung von Nachtwey die Vorarbeiten an der eigenen Werkzeugdatenbank und die Einf\u00fchrung eines Werkzeugausgabeautomaten von Iscar. Wie sich die Betriebsmittelorganisation im Fertigungsprozess bei Rheinmetall mit Hilfe eines Exapt-Systems darstellt, skizzierte Manfred Kaiser, Arbeitsvorbereitung Rheinmetall RWM, in seinem Vortrag. Da bei Rheinmetall im Gesch\u00e4ftsbereich Defence, Waffen und Munition, meist heikle Zerspanungsaufgaben mit komplexen Werkstoffen an der Tagesordnung sind, gilt es die entsprechenden Fertigungsabl\u00e4ufe entsprechend zu organisieren. Kaiser zeigte an Hand von Beispielen, wie sich etwa EXAPTpdo im Toolmanagement f\u00fcr alle Betriebsmittelarten einsetzen l\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Anwendung reicht bei Rheinmetall von der Teilegrunddatenverwaltung bis hin zum Werkzeugplan oder Berechnungsregeln f\u00fcr die automatische \u00dcbernahme von Komponentendaten zu den Komplettwerkzeugen. Als eine wesentliche Zielsetzung einer optimierten Fertigung hat sich das Unternehmen mit der Realisierung eines digitalen Verbundes von EXAPTpdo und einem Zoller-Einstellger\u00e4t gesetzt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Werkzeugdatenbank-Vergleich<\/strong><br>Rene Frei, Leiter NC-Programmierung der Schweizer PSA Parts &amp; Systems AG, widmete sich in seinem Vortrag ausf\u00fchrlich dem Thema &#8220;Erstellung einer Werkzeugdatenbank mit NX\/Teamcenter f\u00fcr eine effiziente Maschinensimulation&#8221;. Eindrucksvoll schilderte Frei das Vorgehen und das Abw\u00e4gen der St\u00e4rken und Schw\u00e4chen der verschiedenen Systeme am Markt. Erreicht wurde durch NX etwa eine Reduzierung der Programmierzeiten und eine Erh\u00f6hung der Produktionsstunden auf den einzelnen Maschinen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weitere Vortr\u00e4ge von Matthias Bold, Leiter Toolmanagement bei KHS, \u00fcber integriertes Toolmanagement sowie Toolmanagement in der eigenen Verantwortung von Steffen Timm, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung, Fertigungstechnik Nord GmbH, rundeten die Seminarreihe ab.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit einer finalen Diskussionsrunde beendete G\u00f6tz Marczinski am sp\u00e4ten Nachmittag eine weitere praxisnahe Veranstaltung der CIM-Aachen-Seminare zum Thema Toolmanagement. Fortsetzung folgt!<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Kernkompetenz der CIM Aachen<\/h5>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">CIM Aachen steht als Managementberatung f\u00fcr Produktivit\u00e4t und schlanke Prozesse im Industriebetrieb. Die F\u00e4higkeit, Gesch\u00e4ftsprozesse verschwendungsfrei zu organisieren und durch die Anwendung fortschrittlicher Informationstechnologien effizient zu gestalten, ist die St\u00e4rke von CIM Aachen. Produktentstehung, Auftragsabwicklung und Produktion sind die zentralen Wertstr\u00f6me f\u00fcr die gemeinsame Arbeit mit den Kunden. Verstehen, Vereinfachen und Verbessern der Gesch\u00e4ftsprozesse stehen im Fokus der Projektarbeit.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Meine Meinung<\/h5>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">G\u00f6tz Marczinski und sein Team der CIM Aachen GmbH haben das Ohr am Markt und wissen, was die Anwender interessiert. Wer etwa eine Anregung oder Hilfestellung bei der Einf\u00fchrung eines Toolmanagement-Systems sucht, ist bei CIM Aaachen an der richtigen Stelle. Deren Seminare sind aus meiner Sicht jeden Euro wert. Unter <a href=\"http:\/\/www.cim-aachen.de\/veranstaltungskalender.php\">www.cim-aachen.de\/veranstaltungskalender.php<\/a> finden sich alle Seminare oder Roadshows auf einen Blick.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right wp-block-paragraph\"><strong>erschienen in werkzeuge, Juni\/ Juli 2011<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>J\u00fcrgen Gutmayr, Redaktion Fertigung Tagung: Mit einer bew\u00e4hrt praxisnahen Veranstaltung inklusive integrierter Fachausstellung machte CIM Aachen k\u00fcrzlich den Jahresauftakt ihrer Seminarreihe zum Thema Toolmanagement in Ulm. Neben praxisrelevanten Innovationen und Neuheiten stand unter anderem die Zukunft der ber\u00fchrungslosen Werkzeugerfassung mittels RFID im Fokus des eint\u00e4gigen Seminars. 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